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Bielefelder Zwergkennhühner
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Gesamteindruck:
Schnellwüchsiges, wetterhartes, kennfarbiges Zwiehuhn mit langer und gerader Rückenlinie sowie stumpfem Schwanzwinkel, weniger als
mittelhoch gestellt und fast keine Schenkel zeigend
Gewichte: Hahn: 1.300 g, Henne: 1.100 g
Bruteier- Mindestgewicht: 45 g
Schalenfarbe der Eier: Braun
Legeleistung: 160*
Ringgröße
Hahn 1.0 Größe 15
Henne 0.1 Größe 13
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Während die Erzüchtung der Kennfarbe auf Basis der Wildfarbe in Verbindung mit dem Sperberfaktor keinerlei Probleme brachte,
ergaben sich hinsichtlich der Namensfindung für die neu geschaffene Rasse anfänglich doch erhebliche Schwierigkeiten, als sie anläßlich der Erstvorstellung in Hannover 1976 dem Zuchtausschuß des B.D.R.G. vorgestellt wurden.
Gegen die Bezeichnung Deutsches Kennhuhn und Kennrocks richteten sich die Einsprüche der Sondervereine. Der
Zuchtausschuß gab hier die Empfehlung, eine örtliche oder regionale Bezeichnung zu finden.
Nun standen die Namen westfälisches Kennhuhn, Bielefelder und Lipper Huhn an.
Aufgrund der Verbundenheit zum Stadtverband Bielefeld durch die Vorstandstätigkeit des Züchters und nicht zuletzt auch auf
seinen Freund (der Verfasser) hörend, entschloß sich Gerd Roth, der Neuzüchtung den Namen Bielefelder Kennhühner zu geben.
Mit der Rassebezeichnung "Bielefelder Kennhühner" ist der Weg dieses Huhnes klar vorgezeichnet, nachdem der
Zuchtausschuß des B.D.R.G. diesen Namen akzeptiert hat.
Die Erzüchtung dieses gelbbeinigen Kennhuhnes begann Gerd Roth im Jahre 1973. Im Jahre 1980 folgte die volle Anerkennung
durch den Zuchtausschuß des B.D.R.G.
Nur vier Jahre später erfolgte dann nach mehrmaligen Vorstellungen bei Bundesschauen die Anerkennung der Zwergrasse.
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Entstehungsgeschichte
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Viele Hühnerfreunde fragen oft, wie ist das Wesen der Bielefelder Zwergkennhühner.
Ich kann natürlich nur von meinen Erfahrungen sprechen.
Im Allgemeinen sind es flinke, flugtaugliche, robuste Zwerghühner.
Ein Bielefelder Zwerghahn hat auch keine Angst davor gegen einen großen Bielefelder Hahn anzugehen, oder dessen
Hennen zu beglücken.
Ich habe immer ein zwei Reservehähne, die sind mit Legehybriden oder Araukana Hennen sehr zufrieden, wie ich sehen
kann.
Sie haben auch schon versucht große Bielefelder Hennen glücklich zu machen, aber die sind wohl doch eine Nummer zu
groß.
Der Futterbedarf ist geringer als bei großen Rassen, was ja normal ist.
Beim scharren und so weiter unterscheiden sie sich nicht von den großen.
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